Neue Kammern
Ein Schloss für königliche Gäste
Ursprünglich waren die Neuen Kammern Räume zur Aufbewahrung von Pflanzen, Orangerie genannt. Weil aber das kleine Schloss Sanssouci nicht viel Platz für Gäste bot, ließ König Friedrich der Große diese Orangerie in ein Gästehaus umbauen. Und so heißen diese Räume schon seit 240 Jahren Neue Kammern. Einen Festsaal gibt es auch. Er ist auf dem Fußboden und an den Wänden mit prächtigem rotem Jaspis verziert. Jaspis ist ein roter Stein, der sehr wertvoll ist. Nach ihm wird der Saal Jaspissaal genannt.
Das Kinder- und Familienprogramm in den Neuen Kammern findest du hinter Schloss Rheinsberg auf der großen Karte.
Im Park Sanssouci gibt es sehr viele Schlösser. Quer durch den ganzen Park führt die Hauptallee. Sie ist fast 2 Kilometer lang. Sie ermöglicht einen weiten Blick bis zum Neuen Palais. Solche interessanten Ausblicke, Sichtachsen genannt, findet man häufig, wenn man im Park spazieren geht: Immer wieder sieht man am Ende eines Weges ein besonderes Gebäude oder hat eine schöne Aussicht. Das ist ganz typisch für einen solchen Park zur Zeit Friedrichs des Großen.


